Blockchains, digitale Bildung und Facebook Werbeverbot rund um Kryptowährungen

Immer wieder merke ich wie die Begriffe Bitcoin und Blockchain ganz bewußt getrennt werden. So als wollte man sich von Bitcoin distanzieren. In den sozialen Medien und in persönlichen Gesprächen höre ich oft: „Bitcoin interessiert mich nicht“ oder „wird sich nicht durchsetzen, weil…“ und dann folgt meist: „aber Blockchain, das hat Potential“. Das kann man durchaus so sehen, keine Frage. Bloß die zwei Dinge gehören technisch zusammen. Ohne Bitcoin gäbe es keine Blockchains. Jede Blockchain braucht einen Token (Bitcoin, Ether,…), um einen Anreiz für das Minen zu bieten, das die Vertrauenswürdigkeit der Blockchain garantiert.

Viele Mißverständnisse entstehen, weil das Thema Bitcoin polarisiert und emotionalisiert. Umso mehr halte ich digitale Bildung für eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Darüber schreibe ich in meinem Artikel in der Presse.

Lektüre zu Blockchains

Blockchain: Das „nächste große Ding“?
http://www.mittelbayerische.de/wirtschaft-nachrichten/blockchain-das-naechste-grosse-ding-21840-art1609190.html

Addendum widmet dem Thema Blockchain eine ganze Artikelserie
https://www.addendum.org/blockchain/wie-funktioniert-blockchain/

Sicherheit der Blockchain, Anzahl der Nodes

Wichtig für das Funktionieren und die Sicherheit einer Blockchain sind die dezentralen Peers, also Full Nodes (Software) auf denen die Transaktionen und Blöcke verifiziert und die Blockchain gespeichert werden. Im Fall der Bitcoin-Blockchain sind das aktuell 11.694 Nodes in rund 100 Ländern. Auf diesen Rechnern liegen also idente Kopien aller Transaktionen seit 2009. Die Bitcoin-Blockchain ist derzeit 154 GB groß. Nach den USA mit 3.174 Full Nodes finden sich die meisten Full Nodes in Deutschland (2.062). Österreich liegt auf Rang 31 mit 45 Nodes. Wer einen Beitrag zur Sicherheit der Bitcoin-Blockchain leisten will, kann einen Full Node installieren.

Samsung startet die Produktion von Mining Computern und ASIC Chips

Eines der weltweit größten Elektronikunternehmen beginnt mit der Produktion von Geräten für das Minen von Kryptowährungen.

Facebook verbietet Promotionen für alle Produkte rund um Kryptowährungen und ICOs

Facebook betont in einer Stellungnahme, dass dieses Verbot kein Ausdruck einer generellen Haltung gegenüber Kryptowährungen ist. Im Grunde ist das ein guter Zug, um aggressive Werbung für Scams und falsche Kryptowährungen zu verbannen.

facebook ban crypto ads

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