Was ist eine Bitcoin-Adresse?

Um Bitcoins empfangen zu können, brauchen Sie eine Bitcoin-Adresse. Diese ist quasi die Kontonummer, an die Coins gesendet werden können. Die Bitcoin-Adresse besteht aus einer langen Reihe an Ziffern und Buchstaben.

Ein Beispiel einer Bitcoin-Adresse: 125pNjdtCdYjUto253T6NHNXVgR7gDQFK8

Bitcoin-Adresse QR Code 34 Stellen einzutippen, ist natürlich sehr unpraktisch, daher gibt es auch QR Codes der Adressen, die von der Wallet (ihrer digitalen Geldbörse) automatisch erstellt werden.

Bitcoin Adressen sind öffentlich im Internet einsehbar. Man kann zum Beispiel bei Blockcypher danach suchen und sieht alle Ein- und Ausgänge.

Bitcoin-Adressen sind also pseudonyme Konten. Sie sind von sich aus nicht mit einer „richtigen“ Identität verbunden, da weder Ihr Name noch Ihre IP-Adresse hinterlegt wird. Beim Anlegen eines Userkontos bei einer seriösen Bitcoin-Börse wird wie bei den „normalen“ Banken ein Identitäts- und Meldenachweis verlangt. Die Finanzbehörden oder staatliche Behörden könnten also theoretisch erzwingen, dass eine Börse Ihre Identitätsdaten und die dazugehörigen Bitcoin Adressen übermittelt. Wenn Sie Ihre Bitcoin-Adresse im Internet publizieren oder sonstwo bekannt geben, kann also jeder nachsehen, wieviel Coins sie besitzen. Seien Sie daher damit vorsichtig und verwenden Sie mehrere Adressen (gute Wallets erlauben die Erstellung vieler Adressen).

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Damit ist klar, dass Bitcoin gar nicht so geheim ist, wie es oft heisst. Mit genug Aufwand können alle Zahlungsströme analysiert werden. Firmen wie Chainanalysis sind spezialisiert auf diese Big Data Auswertungen und lassen sich diese Leistung von Auftraggebern wie z.B. Banken bezahlen. Es wird an Verbesserungen des Schutzes der Privatsphäre bei Bitcoin gearbeitet. Einen bereits eingebauten Privatsphäre-Schutz bietet die Kryptowährung Monero, die seit 2014 existiert. Hier sind die Adressen nicht öffentlich sichtbar und Blockchain-Analyse ist nicht möglich.

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