Bit & Block News #21 | Kunst, Finanz, Medien: alles wird geblockchained

Weltweit erste Krypto-Auktion versteigert Andy Warhol-Gemälde über die Blockchain

Die Blockchain-Plattform Maecenas hat am 7. Juni angekündigt, dass sie die “weltweit erste Krypto-Währungs-Kunstauktion” durchführen wird, wie eine mit Cointelegraph geteilte Pressemitteilung berichtet. Die Plattform wird am 20. Juni in der Krypto-freundlichen britischen Kunstgalerie Dadiani Syndicate die 14 kleinen elektrischen Stühle von Andy Warhol im Wert von 5,6 Millionen Dollar verkaufen.

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“Using blockchain to fix money and capital markets”

Caitlin Long hat über 20 Jahre Erfahrung in der Finanzbranche gesammelt u.a. bei Morgan Stanley, Credit Suisse, Salomon Brothers. Seit 2012 befasst sie sich intensiv mit Bitcoin & Blockchain. Hier ein Vortrag, den sie im Mai gehalten hat. Im ersten Teil zeigt sie auf wie die Schulden in den USA seit 1971 gestiegen sind und wie “krank” das Finanzsystem ist. Im zweiten Teil plädiert sie für Blockchains und Bitcoin als Basis für eine neue, transparente Ökonomie.

Podcast Plattform Castbox startet Blockchain Projekt, um Kreative zu entlohnen

In den letzten Jahren hat sich das Internet mehr und mehr zentralisiert. Konnten zu Beginn noch kleine Anbieter von ihrem Content leben, wurden sie von großen Medienunternehmen verdrängt, die das meiste Geld an Werbung verdienen. Siehe auch Journalismus. Die Podcast Plattform Castbox möchte die Erzeuger*innen der Podcasts direkt partizipieren lassen. Das ist durch den Einsatz einer Blockchain und eines dazugehörigen Tokens möglich. Die geschaffene Währung nennt sich BOX Token und läuft auf der öffentlichen Ethereum Blockchain.

In den kommenden Wochen starte ich meinen “Bitcoin & Co.” Podcast. Die ersten Folgen sind bereits fertiggestellt, da kommen mir die Pläne von Castbox gerade recht und ich werde meine Podcasts dort hochladen.

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Finanzmarktaufsicht verbietet INVIA Mining

In den Bit & Block News #19 habe ich auf diverse Mining-Angebote hingewiesen, die man angeboten bekommt, sobald man in Krypto-Gruppen zb auf Facebook ist. Prompt fliegt wieder so ein Anbieter auf die Nase. Muss natürlich keine Absicht dahinter sein, es gilt die Unschuldsvermutung.

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat Invia zur Beendigung des unerlaubten Geschäftsbetriebes aufgefordert. Der Verdacht: Das Unternehmen verwaltet unerlaubt einen Alternativen Investmentfonds (AIF), ein diesbezügliches Verfahren ist laut FMA noch anhängig. „Bei der INVIA GmbH handelt es sich um kein von der FMA konzessioniertes und beaufsichtigtes Unternehmen“, heißt es seitens der Finanzmarktaufsicht.

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