Bit & Block News #16

Krypto-Minen und gleichzeitig Gutes tun

UNICEF Australien startete eine Spendenaktion bei der die Besucher*innen der Seite https://www.thehopepage.org/ freiwillig die Prozessorleistung ihres Computers zur Verfügung stellen, mit der dann „Monero“ erzeugt werden. 7.600 Menschen beteiligen sich kurz nach dem Start der Aktion und erlauben das Mining über ihren Browser. Die Spenden werden für sauberes Waser, Essen und Medizin für Kinder in Bangladesh verwendet.

Unternehmer baut Solar-Anlage fürs Krypto-Minen

Nochmal Australien. Die Stromkosten um einen Bitcoin zu erzeugen, betragen in Australien 9.900 Dollar. Mehr als ein Bitcoin im Moment am Markt wert ist. Ein findiger Australier wird in den kommenden 3-6 Monaten eine Solar-Anlage bauen, die nur fürs Krypto-Minen gedacht ist. 20 Megawatt sollen die 69.000 Panels erzeugen. Dieses Solakraftwerk wird sicher nicht das einzige bleiben, das grüne Energie liefert und den Kohlekraftwerken Konkurrenz macht. Je mehr, desto besser.

Was bleibt vom Hype bei Bitcoin & Co.

Jana Herwig vom Datenwerk hat mich zu diesen Themen ausführlich befragt:

  • Bitcoin = Geld?
  • Die Technologie hinter Kryptowährungen
  • Eine Frage des Vertrauens
  • Wettbewerb der Währungen
  • Von Pizza, Hunden und Hypes
  • Soziale Innovationen durch Krypto

Goldman Sachs integriert Bitcoin stärker in ihr Geschäft

Die Investmentbank Goldman Sachs in New York setzt Schritte in Richtung der stärkeren Einbindung von Bitcoin in ihr Angebot. Auf Wunsch bestehender Kunden, die Bitcoin als alternative Geldanlage sehen, wird man Strategien entwickeln, um die regulatorischhen Anforderungen zu erfüllen. In den kommenden Wochen wird Goldman Sachs beginnen für ihre Kunden mit Bitcoin Futures zu handeln.

Peter Thiels Founders Fund investiert in Krypto-StartUp

Tagomi heisst das StartUp in San Francisco, das für Anleger Bitcoin und Altcoins in großen Mengen handeln soll. Peter Thiel ist einer der Gründer von PayPal, er meint, dass sich auf Dauer eine Kryptowährung als Äquivalent zu Gold durchsetzen wird.

EU-Parlament verabschiedet strengere Regulierung von Online-Handel mit Kryptowährungen

Betreiber von Online-Handelsplattformen müssen zukünftig zugelassen und eingetragen werden. Ferner soll auch die Identität von Kunden im Rahmen der „üblichen Sorgfaltspflicht“ von Banken und Finanzhäusern gespeichert werden. Die EU-Länder haben nach Inkrafttreten der neuen Richtlinie 18 Monate Zeit, um die neuen Vorschriften in nationales Recht umzusetzen. Für manche Bestimmungen gelten hingegen längere Übergangsfristen.

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